Green & the city

Was macht Städte eigentlich so attraktiv?

Was mach Städte eigentlich so attraktiv? Die Menschen zieht es in die Stadt wie ein Magnet, doch warum wohnt es sich heute im urbanen Raum besser? Städte sind Hot Spots der kulturellen und architektonischen Vielfalt und das finden immer mehr junge Menschen attraktiv. Um den Ansturm an Wohnungssuchenden zu decken, sind neue klimafreundliche Bebauungskonzepte gefragt. Grüne Häuser sind die Zukunft!

manhattan centralpark

Hot Spots des Klimawandels

Megacity Shanghai

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Der Zuzug in die Städte macht eine zusätzliche Verdichtung unumgänglich, da die Baulandreserven gering sind. Doch Verdichtung im urbanen Raum bedeutet auch eine Zunahme der wärmespeichernden Baumasse und Materialien. Wissenschaftler nennen das den „Wäreminseleffekt“. Und dabei sollen laut Klimaforschern die Hitzetage bis zum Jahr 2100 auf 35 ansteigen. Es wird also heiß in den Metropolen!

Die StadtplanerInnen sind gefordert, neue Ansätze und Lösungen für klimaneutrale Gebäude und Freiraumplanung zu liefern. „Die Rolle des Architekten muss überdacht und neu interpretiert werden. Architekten, Landschaftsarchitekten und andere Spezialisten müssen verschiedene Arten von Wissen zusammenbringen, um neue Lösungen für die herausfordernde Realität vorzustellen“ (vgl. Architketin Yerro Vela, 2010).

Begrünte Architektur hat viele Vorteile

„Wir lassen Gärten in den Himmel wachsen. Eine Lösung, die für die Stadt der Zukunft relevant sein wird.“ (vgl. Andreas Lichtblau, 90deGreen). Begrünte Häuser, wo das Grün aus jeder Ritze zu sprießen scheint, sind eine Möglichkeit mehr Grün in urbane Räume mit begrenztem Platzangebot zu bringen. Dabei sorgen Pflanzen für folgende Verbesserungen des Mikroklimas:

  • Fähigkeit zur CO2 Bindung
  • Sauerstoffproduktion
  • Filterung von Feinstaub
  • Durch Verdunstungsleistung wirken Pflanzen als natürliche Klimaanlagen

Wirtschaftlich gesehen haben begrünte Flächen auch einige Vorteile: sie wirken als Puffer bei Starkregenereignissen und entlasten so das Kanalnetz. Weiters verbessern sie den Schallschutz und wirken wärmedämmend.

Mehr Grün in der Stadt macht einfach glücklich

Neben all diesen technischen und ökologischen Vorteilen zählt für mich aber auch der Wohlfühlfaktor und optische Effekt von lebendem Grün in der Stadt und auf den Gebäuden. „So entstehen neue grüne Wohlfühloasen, die einerseits der Flächenversiegelung in Großstädten entgegenwirken sowie trostlosen, grauen Hinterhöfen einen völlig neuen Nutzungszweck ermöglichen und im Nu zu einer neuen Aufenthaltszone umgestaltet werden können“ (Andreas Lichtblau, 90deGreen). Unter dem Strich besitzen Fassadenbegrünungen nicht nur viele positive nachhaltige Eigenschaften, sondern sind einfach auch schön und wirken belebend im eintönigen Grau der Stadt.

Häuser im neuen begrünten Design

Ein spannendes zukunftweisendes Projekt von begrünten Häusern hat der italienische Architekt Stefano Boeri mit seinem „Bosco Verticale“ in Mailand entwickelt. Hier sind bereits in der Planung großzügige Pflanzflächen bei den Balkonen neben Fassadenbegrünungen vorgesehen.

Und auch IKEA geht neue Wege. In Wien ist eine neue Filiale mitten im dicht bebauten städtischen Raum geplant, die mit einem üppigen Bepflanzungskonzept punktet. Bäume sollen auf allen Ebenen wachsen und auch das begrünte Dach soll zugängig sein.

Wie immer stehen wir für Anfragen in punkto Begrünung, Bepflanzung von städtischem Raum gerne jederzeit zur Verfügung. Hier gehts zum Kontaktformular.

Quellen:
Yerro Vela, Irene (2010): Greenery in Architecture: Vegetation in innovative European multifamily houses, ETH Zürich

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