6 Gartentipps im Mai

Der Mai ist der Monat, wo alles sprießt und blüht. Dieser Monat ist für das Keimen und Wachsen optimal. Für Naturgärtner ist nun die Zeit, um eine Bienenwiese oder einen Kräuterrasen anzulegen. Für Genießer gibt der Garten nun die ersten Blüten für Holler- oder Fliedersirup her. 

1. Blumenwiese statt Rasenmähen

Blumenwiese Gartentipps MaiFür Naturliebhaber und Bienenfreunde ist ein kurzgeschnittener Rasen nicht das Wahre. Der grüne Teppich ist zwar praktisch aber für Insekten und Kleintiere nicht nützlich. Wer etwas für Bienen und Schmetterlinge tun will, kann jetzt einen Blumenrasen anlegen. Im Mai ist der richtige Zeitpunkt, um die Samen nach Anleitung auszusäen. Danach die Aussaat leicht einharken und bis zum Keimen gut feucht halten. Jetzt ist der Boden schon warm genug, sodass bald kleine Keimlinge sprießen werden. Damit die Bienen auch gerne zu euch kommen, ist es wichtig spezielle Saatgutmischungen für Bienen zu verwenden – möglichst aus biologischer Produktion. Achtet dabei darauf das richtige Saatgut für euren Boden zu verwenden. Es gibt Mischungen für leichte Böden (Sand) und schwere (Lehm), denn diese wachsen nur unter den richtigen Standortsbedingungen gut an.

2. Bienenweide für Balkonien

Wer sagt, dass nur Gartenbesitzer Tierschützer und Naturgärtner sein können? Eine Bienenweide lässt sich auch in einem Balkonkistl oder einem großem Blumentrog anbauen. Auch hier gelten die folgenden Tipps:

  • Besser hochwertiges Saatgut aus biologischer Produktion verwenden, am besten mit heimische Arten
  • Auf Vielfalt setzen. Es sollte vom zeitigen Frühjahr bis zum Spätherbst etwas blühen
  • Eine Mischung aus mehrjährigen und einjährigen Pflanzen ist sinnvoll. Besonders Wildbienen bevorzugen Mehrjährige, da sie solche Standorte an die nächste Generation weitergeben.
  • Ein Nützlingshotel hilft Bienen und anderen Nützlingen beim Überwintern und als Nisthilfe
  • Ein naturnah gestalteter Garten bietet genügend Nektarpflanzen, damit Bienen gesund leben können

Hier habe ich ein paar Links zu Webshops mit geeignetem Saatgut und Bienenhotel für euch:

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3. Sommerblumen

Ringelblume Gartentipps
Nun können auch die frostempfindlichen Sommerblumen direkt in das Gartenbeet ausgesät werden. Kapuzinerkresse und Ringelblume und auch die Stockrose haben jetzt die besten Wachstumsbedingungen. Sie blühen dann zwar später als vorgezogene Pflänzchen, aber machen so viel weniger Arbeit. Zweijährige Pflanzen wie die Stockrose, Fingerhut und Bart-Nelken bilden nach 2-3 Wochen die ersten Keimlinge im Freiland. Im ersten Jahr wachsen nur die Blätter, aber im nächsten Frühjahr zeigen sie dann ihre ganze Pracht und blühen. Nach der Blüte bilden sie Samen, danach sterben sie allerdings, weshalb sie auch zweijährige Pflanzen genannt werden.

 

4. Freiluft für Gladiolen und Dahlien

Dahlie Cottage GardenNach der Überwinterung im frostsicheren Keller, möglichst im Sandbett, kommen diese empfindlichen Pflanzen wieder in die Erde. Vor dem Einsetzen die Knollen und Zwiebel genau prüfen auf faule Stellen und eventuell teilen, dann blühen sie besser.

 

 

5. Flieder schneiden

Im Mai blüht der Flieder, seine Blüten duften nicht nur herrlich sondern können auch für Sirup verwendet werden. Wenn die Blüten verwelkt sind, ist es für den Stauch gut die verblühten Teile wegzuschneiden. Schneidet direkt unter der verwelkten Blüte, damit die Blütenknospen für das nächste Jahr nicht beschädigt werden.

6. Kräuter in den Garten setzen

Wer bereits Kräuter auf der Fensterbank vorgezogen hat, kann die kleinen Pflanzen nun in den Garten setzten. Achtet dabei auch den richtigen Boden und einen vollsonnigen Standort. Denn nur dort fühlen sich die meisten Kräuter – vor allem die mediterranen Sorten wie Basilikum, Majoran, Currykraut, Oregano wohl.